PDF wird offenbar in falscher Größe ausgegeben

PDF wird offenbar in falscher Größe ausgegeben

Eine interessante Frage wurde heute an mich herangetragen.

Eine InDesign-Datei zeigt unter „Dokument einrichten“ die gewünschte Größe von 148×210 (also A5) mit 3mm Überfüller an. Wenn das ganze als PDF aus InDesign ausgegeben wird hat das PDF jedoch eine Größe von 142×93.

Nachdem ich mir das InDesign-Dokument angesehen habe war die Lösung dann ganz einfach, wenn auch etwas verwirrend. In dem Dokument wurde ein benutzerdefiniertes Seitenformat verwendet. Dieses kommt normalerweise zum Einsatz wenn man in einer Datei verschiedene Größen für die Seiten verwenden möchte. In diesem Fall war hier das benutzerdefinierte Format 142×93 eingestellt, was die Größe unter „Dokument einrichten“ überschrieben hat.

Tipp: Das benutzerdefinierte Seitenformat findet man, wenn man im Fenster „Seiten“ ganz unten links auf den Button (Seitenformat bearbeiten) klickt.

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PDF – Seite wird nicht vollständig gedruckt

PDF – Seite wird nicht vollständig gedruckt

Vor kurzem hatte ein Kunde ein interessantes Problem: bei einem mehrseitigen PDF (lauter Einzelseiten) das als Broschüre gedruckt werden sollte, wurde bei der letzten Seite das obere Drittel nicht mit ausgedruckt.

Merkwürdig war vor allem, dass das Ausdrucken der letzten Seite alleine möglich war und es im Copyshop sogar als Broschüre funktioniert.

Beim ansehen der Datei viel mir dann folgendes auf: einige Seiten waren im A4-Format angelegt worden, andere in A5. Offensichtlich hatte der Drucker dann bei der Zusammenstellung der Broschüre, die Seiten und notwendigen Anpassungen richtig umzusetzen und druckte bei der letzten Seite daher einen Teil nicht (wohl aus Protest ;+).

Nachdem die letzte Seite auf A5 Format gebracht worden war, klappte auch der Ausdruck einwandfrei! Merke: lieber alle Seiten eines PDFs in einem Format anlegen, wenn als Brischüre gedruckt werden soll.

PDF drucken – kryptische Zeichen

PDF drucken – kryptische Zeichen

Beim Drucken (sei es auf einem Drucker oder Druck als PDF) kann es passieren, dass das PDF mit kryptischen Symbolen statt mit dem gewünschten Text herauskommt. Was auf dem Bildschirm eben noch lesbar war, ist nur mehr unverständlicher Kauderwelsch.

Der Trick liegt in den Druckeinstellungen bzw. den Ausgabeeinstellungen des PDFs. Wählt man Drucken als Adobe PDF kann man im Druck-Dialog unter „Einstellungen“  oder „Druckereinstellungen“ (dort wo man für einen Drucker Farbe, Papierformat usw. definiert) auch die Einstellungen für das PDF ändern.

Screenshot der PDF Druckeigenschaften
Screenshot der PDF Druckeigenschaften

Entfernt man im erscheinenden Dialog den Haken bei „Nur Systemschriften verwenden, keine Dokumentschriften“, funktioniert der Druck anschließend (meist) tadellos!

E-Mail als PDF

E-Mail als PDF

Beim sichern von E-Mail Nachrichten aus Outlook habe ich heute eine interessante Option gefunden. Man wählt einen ganzen Ordner oder einzelne Mails aus und klickt dann mit der rechten Maustaste darauf. Im erscheinenden Menü wählt man dann „In Adobe PDF konvertieren“ (um diese Funktion nutzen zu können benötige man allerdings Acrobat Professional!)

So werden alle Mails in einem einzigen PDF gespeichert, und das auch noch sehr übersichtlich (alle Mails als Liste oben und Volltextansicht darunter).

Praktisch!

Weiße Linien in einem PDF

Weiße Linien in einem PDF

Ein immer wieder auftretendes Phänomen bei der Erstellung von PDFs aus InDesign sind feine weiße Haarlinien die plötzlich im PDF auftauchen. Oft taucht dann die Frage auf, ob diese auch im Druck sichtbar sind.

Die Antwort darauf ist meistens, dass die Linien nicht im Druck erscheinen. Eine sehr schöne Erklärung dazu gibt es hier: http://www.typografie.info/3/topic/31603-feine-wei%C3%9Fe-haarlinien-bei-pdf-darstellung-am-monitor/

Weg mit CMYK

Weg mit CMYK

Letzte Woche hatte ich wieder das Vergnügen, ein Seminar von Hans-Peter Schneeberger besuchen zu dürfen. Die sensationellen Erkenntnisse:

  • Open Type Schriften sind zu bevorzugen
  • In Photoshop sollte man immer in RGB arbeiten und das Farbprofil mit speichern
  • Die Funktion Farbmodus sollte in Photoshop nicht benutzt werden sondern Bearbeiten –> In Profil umwandeln da man sonst keine Kontrolle über das Ergebnis hat
  • Alle Bilder können in RGB bleiben, die Umwandlung für den Druck kann bei der PDF-Ausgabe erfolgen
  • Bei der PDF Ausgabe sollte CMYK Werte nicht umgewandelt werden sondern nur die anderen (daher Werte beibehalten auswählen)
  • Ansicht –> Farbumfangwarnung zeigt in Photoshop welchen Farben im Druck nicht mehr dargestellt werden
  • X1:a PDFs sind „totgerechnete“, X4 lebendinge PDFs