Eigene Karenz

Eigene Karenz

Im Februar 2011 hab ich hier noch über das Thema „Väter in Karenz“ gepostet, nun bin ich selbst in Karenz. Das erklärt auch die lange Pause seit meinem letzten Posting!

Also, seit 27. April bin ich stolze Mutter eines kleinen Buben. Auf der einen Seite bin ich in Karenz, auf der anderen aber für mein eigenes Gewerbe weiterhin tätig, sonst würde ich ja alles Kunden verlieren die ich bisher regelmäßig betreut habe.

Also, alles läuft so ähnlich wie bisher. Zu meiner Teilzeitstelle möchte ich im Mai 2013 zurückkehren, dann bleibt mein Mann hoffentlich noch 2 Monate in Karenz und dann werden wir sehe ob Sohnemann in die Krabbelstube gehen möchte!

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Väter in der Karenz

Väter in der Karenz

Als Angehörige der Gruppe „Frauen“ in der Gesellschaft verfolge ich immer gespannt die aktuellen Diskussionen und Entwicklungen rund um das Thema Karenz, Elternzeit und Väter in Karenz. Schließlich könnte mich dieses Thema ja auch früher oder später betreffen, außer man Mann beschliesst die Kinder zu bekommen ;+)

Vor kurzem hatte ich dazu ein Gespräch mit einem ehemaligen Studienkollegen dessen Frau ein Jahr nach der Geburt der Tochter ihre Facharzt-Ausbildung fortsetzen möchte. Also war die Überlegung, dass er als Vater ein Jahr in Karenz gehen könnte. Allerdings hatte er das Thema noch nicht mit seinem Chef besprochen und erzählte, dass er im Endeffekt genau vor demselben Problem stehen würde wie jede Frau auch: würde der Chef die 1-jährige Abwesenheit akzeptieren und kann man seine alten Posten nach der Karenz wieder einnehmen.

Die Diskussion um Väter in Karenz ist ja schön und gut, nur bleibt das Grundproblem bei Müttern und Vätern exakt dasselbe: kann ich nach meiner Rückkehr aus der Karenz meine alte Position wieder bekommen oder lande ich am Ende an einer anderen, die mir gar nicht mehr gefällt. Grundsätzlich sollte die ganze Diskussion sich also wohl eher um dieses Thema kümmern und nicht darum, ob jetzt mehr Frauen oder mehr Männer in Karenz sind. Also, die Unternehmen sind hier gefragt!

Ein Leben ohne Internet?

Ein Leben ohne Internet?

Ein Leben ohne Internet kann ich mir persönlich gar nicht vorstellen, zu mal ich davon lebe. Allerdings gibt es immer mehr Dinge, die man nur mehr über das Internet erledigen kann. Was aber tun, wenn man keines hat? Viele Dinge gehen heute gar nicht mehr ohne Internet und wenn man es ohne versucht wird es schwierig.

Eine Bekannte von mir wollte beispielsweise die Familienkarte in Tirol beantragen und musste das Formular dafür erst mal telefonisch anfordern, es per Post schicken, wieder anrufen weil keine Antwort kam, noch mal anfordern und noch mal schicken. Der Antrag wäre vermutlich viel schneller bearbeitet worden, hätte sie das ganze gleich per Internet beantragt. So musste jemand die Daten händisch eingeben und entsprechend länger dauerte alles. Ich sag nur: Medienbruch. Oder ein anderes Beispiel. Schenken Sie niemanden einen Nespresso-Kaffemaschine, der kein Internet hat oder in der Nähe einer der Läden wohnt (oder George Clooney kennt). Denn sonst bekommt man die Kapseln nicht (aber dafür läuft man auch nicht Gefahr dass einem ein Klavier auf den Kopf fällt.)

Mein Lieblingskuchen

Mein Lieblingskuchen

Ich will hier ja keine Klischees bedienen, kann aber nicht verhehlen, dass ich eine Frau bin. Also mach ich jetzt mal was typisch „Hausfrauen-mäßiges“ und poste mein liebstes Kuchenrezept.

Holunderkuchen

Zutaten :

  • 2 Eier
  • 50 g Staubzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Packerl Vanillezucker
  • abgerieben Schale von 1/2 Zitrone
  • 40 g Mehl
  • 35 g Speisestärke
  • 25 ml KRONENÖL SPEZIAL mit feinem Buttergeschmack

Zutaten Holundercreme:

  • 150 ml Holundersirup
  • 250 g Joghurt
  • 50 g Staubzucker
  • 4 Blätter Gelatine
  • 200 ml Schlagobers (Deutsch: Schlagsahne ;+) )

Zubereitung:

Eine Springform mit ca. 24 cm Durchmesser einfetten und das Backrohr auf 190 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Eier, Staubzucker, Salz, Vanillezucker und Zitronenschale mindestens 10 Minuten lang schlagen. Dann das Öl langsam unter ständigem Rühren einlaufen lassen. Zuletzt Mehl und Speisestärke darübersieben und unterheben (nicht mixen!)

Den Kuchen dann ca. 15 Minuten auf der untersten Schiene backen.

Für die Creme Holundersirup, Joghurt und Staubzucker glatt rühren. Die vorher in kalten Wasser eingeweichte Gelatine gut ausdrücken und mit 50 ml Holundermischung warm auflösen. Die aufgelöste Gelatine mit der restlichen Masse vermischen und den geschlagenen Obers unterheben. Die Creme auf den Kuchen verteilen und glattstreichen. Für 4 Stunden kaltstellen.

FERTIG!